Frühlingsauferstehung…

„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche“. . .  Jetzt, nachdem das Oster(Un)wetter vorbei ist und der Frühling sich so langsam in die Natur schleicht, können die Frühlingsgefühle kommen. Die Sonne strahlt derweil mild lächelnd am Himmel (wenigstens zeitweise) und sendet schon warme Strahlen. Da muss sich doch das Gemüt erhellen und die Lebensfreude wieder zunehmen.

Nicht dass ich ein besonders trauriger oder depressiver Mensch wäre und mein Wichtelfreund schon garnicht. Dennoch lässt die Frühlingsstimmung in uns etwas wachsen, was nach draußen drängt, sich offenbaren wollend. Scheinbar ist, wenn auch mit etwas Verzögerung, die frohe Osterbotschaft in uns angekommen. Freude macht sich breit und mit jeder neuen Blüte und all den Blumen, die gerade so mannigfaltig aus dem Erdboden schießen, verstärkt sich diese Empfindung.Frühl-Blum-Wicht1

Etwas friedvolles liegt im Ausdruck der Natur, welche sich üppig zeigt und Wichtel Helferich, wie auch mich, tief im Innern berührt und befriedet. Obwohl in vielerlei Ländern auf unserer Erde Krieg, Schrecken und unsagbares Leid herrscht und das Mitgefühl Aller diesbezüglich enorm strapaziert wird. Dennoch wird dieser Augenblick der Freude durch das Betrachten der Naturentfaltung mit all ihrer Blütenpracht, nicht gemindert.

Mein Wichtel hat mir augenzwinkernd versichert, dass dies keineswegs ein Ausdruck von gefühlsmäßiger Abstumpfung sei, sondern einfach kindlich empfundene Lebensfreude. Wie Kinder, die über die bunte Blumenwiese rennen, kraftvoll in die Welt lachend ihre Lebenskraft ausdrücken und sich vor Freude nicht mehr einkriegen wollen. NaturwFrühl-Kateresen wie Elfen, Wichtel, Kobolde und Trolle kennen keinen anderen Zustand versicherte mir mein Wichtelfreund. Nur wir Menschen würden unter uns selbst leiden, meinte er verschmitzt lächelnd.  Und das Ganze käme nur daher, weil sich die Menschen von der Natur getrennt hätten, oder zumindest sähen…

Das musste ich mir erst mal auf der Zunge zergehen lassen. Was bin ich also nur für ein doofer Spezi einer solch begnadeten Rasse, die sich mit ihrem Verhaltensmuster selbst in Bedrängnis bringt. Und das auch noch in vielerlei Hinsicht. Ob in Politik, Wirtschaft, Religion und gesellschaftlichem Umgang, scheinen alle mit einem Entfremdungs-Virus contaminiert zu sein, der zunehmend alle natürlichen Funktionen und Reaktionen des Menschen unterbindet… „Wie konnte das geschehen und wie konnte das nur so weit kommen?“, frage ich mich betroffen. Mein Wichtel Helferich vom Helfenstein, Freund, Gönner und treuer Lebensbegleiter tröstet mich wieder einmal. „Du musst dich nicht sorgen und schon gar keine Schuldgefühle kultivieren“, meint er. „Bleibe einfach in deinem Selbstvertrauen und in deiner Lebensfreude, damit bist du in einem liebenden und natürlichen Zustand.“

Frühl-Wicht-3Wie gut es tut solch tröstende Worte zu hören und zu wissen, so einen Freund an seiner Seite zu haben, denke ich. Ich erinnere mich an den wichteligen Auftrag, den mein Wichtelfreund mit in unsere Welt brachte. Er wollte die Menschen anregen sich wieder mit der Natur zu verbinden, sie zu ehren, hegen und zu pflegen. Dazu brachte er doch die Botschaft aus dem Wichtelland mit, welche er mit meiner Unterstützung  überall verkünden wollte…     Hört noch einmal her:

Lasst sie leben und aufersteh’n, die Welt der Sagen, der Märchen und Feen. Und bedenket immer, ihr lieben Leute – wenn ihr uns nicht vergessen habt, dann leben wir auch heute..!

Mit diesem wichteligen Aufruf, der meiner Meinung nach genau in diese Zeit der Erneuerung, der Frühlingsauferstehung passt, wünschen Wichtel Helferich vom Helfenstein und ich Euch eine ebensolch kraftvolle Lebensentfaltung wie die Natur sie derzeit bietet…

Wicht-Signat-Klein

W-Pap-Isak-Sign-Klein

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