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Die Echse von . . .

Also jetzt hat Isak wieder nal die schöne Landschaft verunglimpft… Damit spiele ich auf seine fototechnischen Spielereien an, mit denen er nach allen möglichen und  unmöglichen Regeln der Fotokunst, die malerischen Helfensteine am Dörnberg verunstaltet.

Na ja, zugegeben – er meint’s ja gut, wenn er mit seinem märchenhaften Blick für die Anderswelt versucht, deDCIM100MEDIAn mystisch-magischen Ausdruck der (H)Elfensteine noch mehr hervor-zuheben. Ich begleite ihn ja auch bei seinen Touren und berate ihn schon mal gelegentlich. Isak meint, dass noch ganz viele Menschen, welche den hohen Dörnberg besuchen, dennoch nicht wirklich das Wesen der magischen Steine erfahren haben. Zu sehr sind wohl die meisten mit ihrem fokussierten Blick und ihren festgelegten Gedankenmustern beschäftigt, als dass sie sich dem Wesen der Natur ganz öffnen könnten…

„Die Natur verbirgt Gott“, erfuhren Isak und ich einmal bei einer Begegnung, von einem wahrlich weisen Menschen. Augenzwinkernd fügte dieser noch hinzu: „Aber nur, wenn der Mensch sich dafür öffnet kann er dies erkennen.“ So erfahren Isak und ich auch immer wieder, dass oft die alteingesessenen Anwohner  gerne beharrlich an ihren alten Vorstellungen und Bildern aus der Vergangenheit festhalten. So wird immer wieder das Bild vom schlafenden Riesen am Dörnberg hervorgekramt, wie die (H)Elfensteine im Volksmund seit jeher benannt sind.

Isak und ich haben auf vielerlei Touren und Wanderungen um und am Dörnberg, die „altehrwürdigen Steine“ aus allen möglichen Perspektiven betrachten und erkunden können. So fiel uns auf, das nichts, aber auch gar nichts festgelegt ist, was den mystisch-magischen Ausdruck der (H)Elfensteine betrifft. Den „schlafenden Riesen“ kann man natürlich von verschiedenen Blickpunkten aus deutlich erkennen. Doch auch da bieten sich schon vielerlei Interpretationen an. Einige Betrachter sehen den Kopf des Riesen dort, wo andere die Füße sehen. Wiederum einige sehen zwei Riesen, die mit den Fußsohlen aneinander, sich gegenüberliegen.

Eine, vielleicht zeitgemäße Ergänzung, war die Aussage der bekannten Märchenerzählerin Kirsten Stein, die das hfst-riese-mag2märchenhafte Ambiente des Dörnberg sehr gut kennt und mit ihrer Fangemeinde des öfteren dort unterwegs ist. „Ich sehe eine schlafende Riesin“, schrieb sie einst auf Facebook, als Kommentar auf Isaks Hinweis, zurück…

Um die (h)elfensteinische Verwirrung noch ein wenig auszuweiten, hat Isak nun nach seiner Malerei der „Helfensteiner Impressionen“, den Pinsel mit den Tasten getauscht und bearbeitet einige ausgewählte Fotos. Blogbesucher haben hier ja schon die eine oder andere Kostprobe davon erhalten können. So zum Beispiel das mediterran aufbereitete Foto der „Sphinx“, dem bekannten Steingesicht, welches man vom Dörnberg kommend, gut erkennen kann.

Wie sich dieses Gebilde von unserem Fensterblick aus wandelt, ist als Beitragsbild hier deutlich zu sehen. Isak hat den Begriff „Echse“ gewählt und darüber auchklein_echse-7-mag-2 in seinem Buch „DörnbergGeschichten“ ein Kapitel gewidmet. Es ist seine Homage an die Steine, mit denen er schon so viel erlebt hat, seit er hier in der Region als Wichtelpapa ansässig wurde. Und ich, Wichtel Helferich vom Helfenstein, freue mich natürlich besonders. Denn nur so konnten wir uns vor einigen Jahren an den (H)Elfensteinen treffen und seitdem in inniger Freundschaft zusammen leben…

Wicht-Signat-Klein

… hier noch ein ganz wichteliger Hinweis… Die Vorlagen für diese Fotos stammen aus der Blende einer bezaubernden Grafikdesignerin: http://www.fotokomplizin.de/    

grafik-gestaltung.de

Kunst & Kultur im Yogahaus…

 Jetzt muss ich doch Wicht-Schaukelmal die Zügel etwas straffer in die Hand nehmen, bevor Isak wieder alles verpennt! Nicht nur, dass er schon wochenlang auf der faulen Haut gelegen (war wohl ins Sommerloch gefallen) und wie Ihr erkennen könnt, auch nichtFly-Kunst-Kultur_Yogahs eine einzige Silbe hier im Blog geschrieben hat, muste ich völlig allein auf mich gestellt malochen…

Also der Flyer für das kommende Event ist fertiggestellt und im Druck. Ihr könnt Euch schon mal einlesen wann’s losgeht und wo. Wenigstens hat sich Isak bereit erklärt ein paar von seinen skurrilen Alltagsgeschichten, die er jetzt schreibt, zum Besten zu geben. Wird sicher interessant und ist eine gute Gelegenheit mal wieder zu lachen.  Damit Ihr Euch Isaks Geschichten nicht so trocken runterwürgen müsst gibt’s auch ein Gläschen Sekt dazu. Ein bisschen was zum Knabbern liegt auch bereit.Fly-Kunst-Kultur-Yogahs-Rücks

Seit Isak sich so sehr mit dem skurrilen Alltag und dem anderer Leute beschäftigt, fühle ich mich manchmal schon vernachlässigt.

Seit unserer Wichtelgespräche  hat er nichts mehr über mich geschrieben, außer dass er mal ab und zu ein paar Worte mit mir wechselt. Ich komme mir langsam vor wie eine vernachlässigte Ehefrau, wie man das so in Eurer menschlichen Betrachtungsweise ausdrücken würde. Aber so ein Wichtel wie ich hat auch seine Bedürfnisse und möchte wenigstens ein klein wenig Zuwendung und ab und zu auch mal gewürdigt werden. Noch habe ich ja Hoffnung, dass Isak sich wieder einkriegt…

So – nachdem ich ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert und Euch mein Herz ausgeschüttet habe, dürft Ihr Euch mit mir auf’s YOGAHAUS-Ahnatal freuen.

Wicht-Signat-Klein

Frühlingsauferstehung…

„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche“. . .  Jetzt, nachdem das Oster(Un)wetter vorbei ist und der Frühling sich so langsam in die Natur schleicht, können die Frühlingsgefühle kommen. Die Sonne strahlt derweil mild lächelnd am Himmel (wenigstens zeitweise) und sendet schon warme Strahlen. Da muss sich doch das Gemüt erhellen und die Lebensfreude wieder zunehmen.

Nicht dass ich ein besonders trauriger oder depressiver Mensch wäre und mein Wichtelfreund schon garnicht. Dennoch lässt die Frühlingsstimmung in uns etwas wachsen, was nach draußen drängt, sich offenbaren wollend. Scheinbar ist, wenn auch mit etwas Verzögerung, die frohe Osterbotschaft in uns angekommen. Freude macht sich breit und mit jeder neuen Blüte und all den Blumen, die gerade so mannigfaltig aus dem Erdboden schießen, verstärkt sich diese Empfindung.Frühl-Blum-Wicht1

Etwas friedvolles liegt im Ausdruck der Natur, welche sich üppig zeigt und Wichtel Helferich, wie auch mich, tief im Innern berührt und befriedet. Obwohl in vielerlei Ländern auf unserer Erde Krieg, Schrecken und unsagbares Leid herrscht und das Mitgefühl Aller diesbezüglich enorm strapaziert wird. Dennoch wird dieser Augenblick der Freude durch das Betrachten der Naturentfaltung mit all ihrer Blütenpracht, nicht gemindert.

Mein Wichtel hat mir augenzwinkernd versichert, dass dies keineswegs ein Ausdruck von gefühlsmäßiger Abstumpfung sei, sondern einfach kindlich empfundene Lebensfreude. Wie Kinder, die über die bunte Blumenwiese rennen, kraftvoll in die Welt lachend ihre Lebenskraft ausdrücken und sich vor Freude nicht mehr einkriegen wollen. NaturwFrühl-Kateresen wie Elfen, Wichtel, Kobolde und Trolle kennen keinen anderen Zustand versicherte mir mein Wichtelfreund. Nur wir Menschen würden unter uns selbst leiden, meinte er verschmitzt lächelnd.  Und das Ganze käme nur daher, weil sich die Menschen von der Natur getrennt hätten, oder zumindest sähen…

Das musste ich mir erst mal auf der Zunge zergehen lassen. Was bin ich also nur für ein doofer Spezi einer solch begnadeten Rasse, die sich mit ihrem Verhaltensmuster selbst in Bedrängnis bringt. Und das auch noch in vielerlei Hinsicht. Ob in Politik, Wirtschaft, Religion und gesellschaftlichem Umgang, scheinen alle mit einem Entfremdungs-Virus contaminiert zu sein, der zunehmend alle natürlichen Funktionen und Reaktionen des Menschen unterbindet… „Wie konnte das geschehen und wie konnte das nur so weit kommen?“, frage ich mich betroffen. Mein Wichtel Helferich vom Helfenstein, Freund, Gönner und treuer Lebensbegleiter tröstet mich wieder einmal. „Du musst dich nicht sorgen und schon gar keine Schuldgefühle kultivieren“, meint er. „Bleibe einfach in deinem Selbstvertrauen und in deiner Lebensfreude, damit bist du in einem liebenden und natürlichen Zustand.“

Frühl-Wicht-3Wie gut es tut solch tröstende Worte zu hören und zu wissen, so einen Freund an seiner Seite zu haben, denke ich. Ich erinnere mich an den wichteligen Auftrag, den mein Wichtelfreund mit in unsere Welt brachte. Er wollte die Menschen anregen sich wieder mit der Natur zu verbinden, sie zu ehren, hegen und zu pflegen. Dazu brachte er doch die Botschaft aus dem Wichtelland mit, welche er mit meiner Unterstützung  überall verkünden wollte…     Hört noch einmal her:

Lasst sie leben und aufersteh’n, die Welt der Sagen, der Märchen und Feen. Und bedenket immer, ihr lieben Leute – wenn ihr uns nicht vergessen habt, dann leben wir auch heute..!

Mit diesem wichteligen Aufruf, der meiner Meinung nach genau in diese Zeit der Erneuerung, der Frühlingsauferstehung passt, wünschen Wichtel Helferich vom Helfenstein und ich Euch eine ebensolch kraftvolle Lebensentfaltung wie die Natur sie derzeit bietet…

Wicht-Signat-Klein

W-Pap-Isak-Sign-Klein

Wichtelgespräche

Die Zeit vor dem Wichtel

Wichtel Helferich saß neben mir und wir blickten im Dämmerlicht des beginnendes Abends in die flackernde Kerze. Mein Wichtel mochte Kerzenschein ebenso gerne wie ich. „Das Tageslicht wird wird jetzt zunehmend von der Dunkelheit verschluckt“, meinte er nachsinnend. Ich nickte und er fügte hinzu: “In dieser kuscheligen Vorweihnachtszeit erzählt man sich bei Kerzenschein doch gerne Geschichten. Vielleicht könntest du mir erzählen, wie es vor meiner Zeit war, als ich noch nicht in eure Welt purzelte.“ Ich blickte ihn erstaunt an und fragte: „Was willst du wissen von vor deiner Zeit?“ „Na ja, du hast doch da etwas über diesen Recken vom Zauberberg geschrieben“, sagte Helferich. „Wie kamst du auf die Idee, erzähle mir davon Isak“, bat mich mein Wichtelfreund.

Ich wusste, dass es keinen Zweck hatte ihn zu etwas anderem zu bewegen, wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hatte. Wichtel sind eben sehr eigenwillig und mein Wichtelfreund Helferich war noch um einiges eigenwilliger. „Gerne“, sagte ich also ergeben und sah wie die Augen meines Wichtels freudig aufblitzten…

Es begann irgendwann bei meinen Spaziergängen am Dörnberg. Während ich zu den unterschiedlichsten Tag- und Nachtzeiten die mystischen (H)Elfensteine aufsuchte und die Gegend durchwanderte. Ob über die grüne Hochebene am kleinen Dörnberg, oder auf den verschlungenen Ecopfaden, der Bergheide und auch in den nahen Waldgebieten. Ständig verinnerlichten sich Bilder und formten sich Gedanken in mir. Zunächst malte ich einige meiner Eindrücke, dann begann ich zu schreiben. Mit jedem Spaziergang verdichteten sich die Gedankenbilder, ergänzt durch neue Eindrücke und Erfahrungen in dieser von mir empfundenen Zauberwelt.

Mal glänzten die mystischen Steine im Sonnenlicht, mal waren sie gänzlich von einem Nebelvorhang verdeckt, als existierten sie gar nicht. Ich erinnere mich noch sehr genau wie ich frühmorgens auf der sonnenbeschienenen Hochebene des kleinen Dörnbergs stand. Ich konnte über die Schwaden des Talnebels hinweg sehen, der alles unter sich verdeckte wie ein riesengroßes Tuch. Dann erhob sich der „Nebelgeist“. Über die Kuppe des kleinen Dörnbergs rollte er als dicke milchige Wand auf mich zu und binnen weniger Minuten stand ich da, wie in Watte gepackt. Nichts um mich herum schien noch zu existieren, denn ich konnte nichts anderes als diese dicke weißgraue Masse um mich herum wahrnehmen. Orientierungslos verharrte ich und staunte, wie dieses gespenstisch anmutende Nebelwolkenheer einige Minuten später geräuschlos weiterzog und die Sicht wieder freigab…

Nach dieser eindrucksvollen Begegnung mit dem „Nebeldrachen“ begann ich die Geschichte des Recken vom Zauberberg zu schreiben. Sie erzählt von dem Sagenhaften Ritter Fürchtenichts, der sein letztes Abenteuer an und mit den (H)Elfensteinen erlebte. So wie mir, erging es meiner Sagenfigur, die auf ihren Abenteueretappen schrittweise zu neuen Erkenntnissen geführt wurde, die ihr letztendlich einen neuen Lebensweg eröffneten.

Wichtelige Adventszeit

Eigentlich wollte ich ja gleich ein Lichtermeer, schön bunt und groß, anstatt mit einer einzigen traurigen Leuchte anzufangen. „Das ist aber so Brauch“, meinte Isak und wies darauf hin, dass auch ein Wichtel sich in die Regeln der Gesellschaft halten sollte um nicht all zu sehr aufzufallen. Vielleicht hat er nicht ganz unrecht, aber wie soll ich da meine wichteligen Anliegen kundtun, wenn ich mich ständig in Normen und Regeln hin und her winden soll?

Und da kam mir direkt eine wichtelige Idee…

Nur weil ich, wenn Isak dabei ist, nicht meine Revolution ausrufen kann, heißt das ja nicht, dass ich handzahm bin. Nachdem ich jetzt herausgefunden habe wie dieser Com-pjutär funktioniert, kann ich euch ja während er schläft, hierüber aufklären und meine Botschaft verbreiten. Ich hatte das Isak ja schon mal vorgeschlagen, aber der war direkt dagegen…oller Spassverderber. Aber ein Wichtel hat halt auch seinen Stolz!

Die Zeit der Ankunft ist genau der rechte Zeitpunkt, mich hier vorzustellen und ich hoffe Ihr merkt, dass ich das ernst meine!

Es gibt für alle die interessiert sind, mir in meine wichtelbunte Weihnachtswelt zu folgen, ein paar Adventsüberraschungen. Schaut ab und zu mal auf meinen Blog und Ihr erfahrt mehr Wichteliges. Aber verratet ja Isak nichts…

Wichtel Helferich